Carl de Bouché

Das Rückgebäude Ainmillerstraße 11 diente Anfang des 19. Jahrhunderts dem Hofglasmaler Carl de Bouché als Atelier und Werkstatt. Der Münchner galt als einer der besten Glasmaler seiner Zeit und seine eindrucksvollen Glasbilder sind heute unter anderem in den Fenstern des Münchner Rathauses zu finden. Seiner Münchner Werkstatt in der Ainmillerstraße entstammen zahlreiche Kunstwerke, darunter die historischen Glasmalereien des Ostfensters der Kirche zu Zoppoten in Thüringen oder der Zyklus der 11 Buntglasfenster der Erlöserkirche Hamburg-Lohbrügge.

Revitalisierung und Sanierung Atelierwerkstatt in städtebaulich beengtem Umfeld - Ainmillerstraße, München (2002)

Das Rückgebäude der Ainmillerstraße 11 im Herzen Schwabings entstand 1909 als Atelier für den Hofglasmaler Carl de Bouché. Ende 2002 entschied sich die Allianz Versicherungs AG das nahezu verfallene Gebäude, das seit Auszug des Glaskünstlers leer stand, unter Berücksichtigung des historischen Bestandes des Vordergebäudes, komplett zu sanieren.

 

Vordergebäude, Rückgebäude und angrenzende Bebauung bilden ein eng aneinandergerücktes Ensemble mit geringen Freiflächen. Der Umgang mit dem begrenzten Platzangebot forderte eine akribische und sensible Bauabwicklung. Padoplan entwickelte ein geeignetes Sanierungskonzept, mit dem es gelang, den ursprünglichen Charakter der „Hinterhofwerkstatt“ zu erhalten und gleichzeitig das Gebäude zu einer modernen Arbeitsstätte für einen mittelständischen Handwerksbetrieb mit Werkstätte, Büro und Pausenräumen umzuwandeln.

 

Dach, Decken und Wände wurden von Grund auf renoviert. Die raumhohe Glasfassade im Erdgeschoss und Obergeschoss wurde getreu ihrer alten Form mit einer thermisch getrennten Stahlkonstruktion nachempfunden. Der Innenausbau erfolgte in Anlehnung an den Bestand. Die noch vorhandenen Halterungen der Glas-Staffeleien wurden belassen, der Holzdielenboden, der noch die Bodenschienen der Glas-Staffeleien erkennen lässt sowie die antike Holztreppe wurden erhalten und renoviert. Aus dem Obergeschoss ist die neue Dachterrasse über eine Treppe zu erreichen und erweitert den Nutzwert des Gebäudes erheblich.

Als Nutzer konnte eine feinmechanisch-videomet rische Werkstatt gefunden werden. Deren Anforderungen an einen hochmodernen mechanisch-elektronischen Werkstattbetrieb bestimmten den technischen Ausbau.

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