Umbau und Erweiterung in Deutschlands größter Burganlage - Schlosshotel Burg Rheinfels, St. Goar

Im Bereich der Burganlage Rheinfels nahe Sankt Goar am Rhein hat das Schlosshotel und "Weiße Villa" Burg Rheinfels seit nahezu dreißig Jahren ihren Sitz. Beliebt als Ausflugsziel im schönen Rheintal und weitläufig bekannt als exquisites Tagungshotel wurde das Haus in einzelnen Bauabschnitten in seiner Kapazität um 60 Zimmer erweitert und in einzelnen Bereichen, wie Lobby, Wellness und Restaurant umstrukturiert und modernisiert. Seit Ende 1997 wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und den beteiligten Behörden, insbesondere der Naturschutzbehörde und des Landesamtes für Denkmalpflege, basierend auf einer umfassenden Wirtschaftlichkeitsberechnung eine detaillierte Planung erarbeitet, welcher schließlich die Genehmigung erteilt wurde.  

 

Die Planung sah einen Ausbau des Hotelkomplexes in mehreren Bauabschnitten vor, von denen als erster Bauabschnitt  die Bebauung des sogenannten "Außenwerks" und die Terrassenbebauung in Angriff genommen wurde. Dem Außenwerk mit angrenzendem Löwenturm kommt aufgrund ihres gut erhaltenen Zustandes und der Ausrichtung zum Rhein eine besondere Bedeutung innerhalb der Burganlage Rheinfels zu. Erbaut wurde diese zweiteilige Artelleriebastion in den Jahren nach 1657 und noch heute lässt sich anhand der sowohl denkmalpflegerisch interessanten, als auch optisch ansprechenden Kombination von Schlitz- und Geschützscharten der wehrhafte Burgcharakter eindrucksvoll nachempfinden.  

Deshalb war es unser Grundgedanke, die neuen Baukörper so zu gestalten, dass sie Teil dieser Burg werden und sich auch diesem Charakter anpassen. Ein Vergleich zwischen Animation und realisierter Umsetzung führen den Betrachter in diese Gedankenwelt.

 

In den zwei Neubaugeschossen stehen dem Gast heute luxuriöse Doppelzimmer und Suiten zur Verfügung, die jedes für sich neben allem Komfort einen großartigen Ausblick auf den Rhein bieten, der sich in einigen der Zimmer auch vom eigenen, der alten Umfassungsmauer aufgesetzten Balkon genießen lässt. Bekrönt wird der Neubau von einer der ebenfalls ausgebauten Burghofgaststätte angegliederten Dachterrasse, auf der heute sowohl Tages- als auch Hotelgäste bei allem was die Hotelküche zu bieten hat, die besondere Rheintalatmosphäre im Freien erleben können.

Erstellt wurde der Neubau in konventioneller Bauweise, der Innenausbau erfolgte weitestgehend im Trockenbau. Die Fenster zeigen sich nach außen rahmenlos, auch die Absturzsicherung der Dachterrasse wurde gläsern zurückhaltend gestaltet. Die Fassade beeindruckt durch ihre massiver Vermauerung aus Basalt und nimmt die Natursteinoptik der Burgmauern auf ohne diese zu kopieren.  Im Löwenturm wurden unter größtmöglicher Erhaltung des Bestandes Treppenläufe aus Stahlbeton eingebaut, die die drei Ebenen des Neubaus erschließen, sowie im Brandfall einen Fluchtweg nach außen möglich machen. Im übrigen wurde das Restaurant um einen bereits bestehenden Balkon erweitert und zum Burghof mit einer neuen Fassade aus Naturstein versehen.

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